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Osaka - Japan

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Osaka - Japan

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theworldoftravel2

2 Views • Jul 02, 2011

Description

Ōsaka (jap. 大阪市) -- deutsch wie englisch heute meist Osaka, früher auch häufiger Ohsaka, Oosaka oder Ôsaka -- ist mit 2,6 Millionen Einwohnern nach Tokio und Yokohama die drittgrößte Stadt Japans. Sie liegt im Westen der japanischen Hauptinsel Honshū an der Mündung des Flusses Yodo. Mit den ca. 17,5 Mio. Einwohnern im Ballungsgebiet Kansai (um Ōsaka, Kyōto und Kōbe) bildet Ōsaka eine der größten Metropolregionen der Welt und innerhalb Japans den Gegenpol zum Kantō-Gebiet um Tokio. Die Stadt ist das traditionelle Handelszentrum Japans und heute eines der wichtigsten Industriezentren und einer der bedeutendsten Häfen Japans sowie Verwaltungssitz der Präfektur Ōsaka. Das alte Stadtzentrum von Ōsaka um Shinsaibashi liegt im Süden, das nördliche Zentrum hat mehr Geschäftscharakter. Laut der Forbes-Liste der World's Most Expensive Cities To Live von 2009 gilt Ōsaka als eine der teuersten Städte der Welt.[1] Die Einwohner Ōsakas sprechen einen japanischen Dialekt, der Ōsaka-ben genannt wird. Ōsaka ist zudem als „Küche Japans" und für seine komödiantische Unterhaltungskunst (Manzai) bekannt. Bürgermeister von Ōsaka ist seit Dezember 2007 Kunio Hiramatsu.Geschichte [Bearbeiten] Die Stadt Ōsaka hieß ursprünglich Naniwa. Die Stadt war als Naniwa no miyako bzw. Naniwa-kyō (難波京, dt. „Kaiserliche Residenzstadt Naniwa") von 645 bis 655 unter dem Kōtoku-tennō und zuletzt 744 unter Shōmu-tennō die Hauptstadt Japans. Allerdings hatten in Naniwa vermutlich auch schon frühere Tennō ihren Sitz, z. B. erwähnt das Nihon Shoki, dass der Ōjin-tennō (reg. 270--310) den Ōsumi-Palast (大隅宮, Ōsumi no miya) in Naniwa bezog. Es bestanden schon immer wichtige Land- und Seeverbindungen zwischen Yamato (heute Präfektur Nara), Korea und China. Die ehemalige Provinz Settsu bildet heute den nördlichen Teil der Präfektur Ōsaka mit einem Teil der heutigen Präfektur Hyōgo. Die buddhistische Jōdō-Shin-shū-Religionsgemeinschaft gründete 1496 in Ishiyama (heute Teil von Ōsaka) ihr Hauptquartier im stark befestigten Tempel Ishiyama-Honganji. Oda Nobunaga begann 1576 die Belagerung des Tempels, die vier Jahre andauerte. Die Mönche ergaben sich 1580, der Tempel wurde vollkommen zerstört und Toyotomi Hideyoshi baute auf dem Platz seine eigene Burg, die Burg Ōsaka. Ōsaka wurde vom Mittelalter bis in die vormoderne Zeit Ōzaka (大坂) genannt. Zu Beginn der Meiji-Zeit wurde die Stadt von der Regierung in ihren heutigen Namen Ōsaka umbenannt. Heutzutage ist Ōsaka nach Tokio und Yokohama die drittgrößte japanische Stadt und wirtschaftlich am bedeutendsten, da sich die wichtigsten Märkte für den Warenaustausch dort befinden. Politik und Verwaltung [Bearbeiten] Der Stadtrat besteht aus 89 Abgeordneten. Diese werden in den einzelnen Stadtbezirken Ōsakas gewählt. Wieviel Abgeordnete die einzelnen 24 Stadtbezirke in den Stadtrat schicken dürfen, richtet sich nach der Bevölkerungsgröße dieser Bezirke. Alle vier Jahre wird der Stadtrat gewählt. Dieser wählt sich selber daraufhin einen Stadtrats-Vorsitzenden und seinen Stellvertreter.[2] Seit Mai 2008 ist dieser Vorsitzende Toshifumi Tagaya. Er gehört der LDP an. Der Bürgermeister wird, auch alle vier Jahre, direkt vom Volk gewählt. Seit Dezember 2007 ist dieser Kunio Hiramatsu. Er, selbst parteilos, wurde bei der Wahl von der DPJ unterstützt. Die nächste Wahl der Stadträte, wie auch die des Bürgermeisters, finden 2011 statt. 

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