#CatalanReferendum: Alles Wissenswerte auf einen Blick
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euronews (auf Deutsch)
7 Views • Oct 01, 2017
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Alles Wissenswerte zum Unabhängigkeitsreferendum auf einen Blick zum Nachlesen.
1)Das Referendum in Katalonien hat weiter zur Spaltung der spanischen und vor allem in der katalanischen Bevölkerung beigetragen.
2)Die spanische Polizei hat im Laufe des Tages gezeigt, dass sie einiges daransetzt, die Abstimmung zu verhindern. Unter anderem stürmte die Guardia Civil Wahllokale und beschlagnahmte Wahlurnen und Stimmzettel. Rund 300 Wahllokale wurden abgeriegelt. In weiten Teilen Katalonien, vor allem im Inland, verlief die Abstimmung allerdings friedlich.
3)Gewalt auf den Straßen der katalanischen Großstädte Zahlreiche Wähler widersetzten sich den Sicherheitskräften, letztere gingen teilweise mit Gummigeschossen und Schlagstöcken gegen Demonstranten vor.
4)Über 840 Menschen wurden laut spanischen Medienberichten wegen Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Rund 40 Sicherheitskräfte wurden verletzt.
5)Spaniens Regierungschef Rajoy erklärte, es habe “kein Referendum gegeben”. Es werde keine Akzeptanz des illegalen Referendums geben. Die Wähler hätten sich an einer Inszenierung beteiligt. Er bedankte sich bei den Sicherheitskräften. Für die Gewalt seien einzig diejenigen verantwortlich, die das Gesetz gebrochen haben.
6)Der Chef der katalanischen Regionalregierung Carles Puigdemont nannte das Referendum “verbindlich”, sollte das Endergebnis positiv sein, will er innerhalb von 48 Stunden die Unabhängigkeit von Spanien ausrufen.
7)Zahlreiche europäische und internationale Politiker verurteilten die Gewalt in Katalonien und riefen zu Deeskalation und Dialog zwischen Barcelona und Madrid auf, darunter SPD-Chef Martin Schulz und Labour-Chef Jeremy Corbyn.
8)Das Fußballspiel des FC Barcelona gegen Las Palmas fand vor leeren Rängen statt – aus Protest. Der katalanische Club hatte zuvor vergeblich versucht, das Spiel zu verschieben.
9)Was passiert als nächstes? Die Fronten sind verhärtet. Puigdemont will mit dem Ergebnis – wenn es feststeht – zum Parlament gehen. Mithilfe des vor der Abstimmung verabschiedeten Referendumsgesetzes sollen die Abgeordneten eines verfassunggebenden Prozesses eingeleiten.
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1)Das Referendum in Katalonien hat weiter zur Spaltung der spanischen und vor allem in der katalanischen Bevölkerung beigetragen.
2)Die spanische Polizei hat im Laufe des Tages gezeigt, dass sie einiges daransetzt, die Abstimmung zu verhindern. Unter anderem stürmte die Guardia Civil Wahllokale und beschlagnahmte Wahlurnen und Stimmzettel. Rund 300 Wahllokale wurden abgeriegelt. In weiten Teilen Katalonien, vor allem im Inland, verlief die Abstimmung allerdings friedlich.
3)Gewalt auf den Straßen der katalanischen Großstädte Zahlreiche Wähler widersetzten sich den Sicherheitskräften, letztere gingen teilweise mit Gummigeschossen und Schlagstöcken gegen Demonstranten vor.
4)Über 840 Menschen wurden laut spanischen Medienberichten wegen Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Rund 40 Sicherheitskräfte wurden verletzt.
5)Spaniens Regierungschef Rajoy erklärte, es habe “kein Referendum gegeben”. Es werde keine Akzeptanz des illegalen Referendums geben. Die Wähler hätten sich an einer Inszenierung beteiligt. Er bedankte sich bei den Sicherheitskräften. Für die Gewalt seien einzig diejenigen verantwortlich, die das Gesetz gebrochen haben.
6)Der Chef der katalanischen Regionalregierung Carles Puigdemont nannte das Referendum “verbindlich”, sollte das Endergebnis positiv sein, will er innerhalb von 48 Stunden die Unabhängigkeit von Spanien ausrufen.
7)Zahlreiche europäische und internationale Politiker verurteilten die Gewalt in Katalonien und riefen zu Deeskalation und Dialog zwischen Barcelona und Madrid auf, darunter SPD-Chef Martin Schulz und Labour-Chef Jeremy Corbyn.
8)Das Fußballspiel des FC Barcelona gegen Las Palmas fand vor leeren Rängen statt – aus Protest. Der katalanische Club hatte zuvor vergeblich versucht, das Spiel zu verschieben.
9)Was passiert als nächstes? Die Fronten sind verhärtet. Puigdemont will mit dem Ergebnis – wenn es feststeht – zum Parlament gehen. Mithilfe des vor der Abstimmung verabschiedeten Referendumsgesetzes sollen die Abgeordneten eines verfassunggebenden Prozesses eingeleiten.
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